Der Brexit im Königreich und die Folgen für die Schweiz

Selbst die Organisatoren haben wohl mit der erfolgreichen Abstimmung über den Brexit nicht gerechnet. Anders kann man die jetzt herrschende Ratlosigkeit wohl nicht deuten. Doch der Brexit hat nicht nur Folgen für das Königreich und die EU, sondern auch für die Schweiz. Denn nach dem Brexit kam es zu gigantischen Verwerfungen an den Aktienmärkten.

 

3 Billionen US Dollar vernichtet

So wurden alleine innerhalb von drei Tagen rund 3 Billionen US Dollar an Kapital vernichtet. Davon betroffen waren auch die Aktien in der Schweiz. Doch nicht nur die Aktien sind betroffen, sondern auch der Zinssatz. Der ohnehin schon vorhandene Negativzins bleibt bestehen und an eine Normalisierung ist erst mal nicht zu denken. Auch weil die Notenbanken dieser Welt, erst mal die Kapitalmärkte beruhigen müssen.

 

Folgen für die Sparer und Unternehmen

Diese Folge trifft auch jede Schweizerin und Schweizer, da man durch die vorhandenen Negativzinsen für Sparguthaben nichts mehr bekommen und für die Anlage sogar noch etwas bezahlen muss. Von den Negativzinsen sind aber auch die Pensionskassen und Unternehmen betroffen. Wobei die Fahne bei den Zinsabsenkungen noch gar nicht erreicht sein könnte, insbesonderen wenn der Franken weiterhin unter Druck gerät. In einem solchen Fall müsste man nämlich zu weiteren Zinsabsenkungen greifen um den Kurs des Franken zu stabilisieren.

 

Einbussen bei Export und Tourismus

Man kann es zwar noch nicht genau in Zahlen fassen, auch weil man das zukünftige Verhältnis zwischen dem Königreich und der EU und letztlich auch der Schweiz sich entwickeln wird. Man wird wohl aber mit Einbußen beim Export von Waren und Güter rechnen müssen und auch beim Tourismus. Dies wird insbesondere dann der Fall sein, sollte es zu keinen Regelungen bei der Freizügigkeit kommen.

 

 

01.07.2016