Startups im Kryptobereich sollen vollen Zugriff auf Bankdienstleistungen erhalten

Die Schweiz möchte gern zukünftig zumindest in Teilen zu einer „Krypto-Nation“ heranwachsen, jedoch ist dieses Unterfangen derzeitig noch mit Problemen behaftet. Startups und Existenzgründer, die in diesem Bereich ein Unternehmen gründen, haben noch immer keinen Zugriff auf klassische Bankdienstleistungen. Dies liegt daran, dass die Banken in der Schweiz sich schlicht und ergreifend weigern, ein entsprechendes Konto für Krypto-Startups zu betreiben.

 

Hinweis auf bestehende Regularien

Die Banken begründen ihre Weigerung in der Regel damit, dass es in der Schweiz strikte Anti-Geldwäsche-Regularien gibt und dass Konten für Krypto-Startups sich nur schwerlich mit dem bestehenden Kundenmanagement vereinbaren lassen. Genau dies soll jetzt jedoch anders werden, denn die Politik in der Schweiz hat sich dieser Thematik angenommen. Damit wird der schnell anwachsenden Krypto-Branche Rechnung getragen. Bereits ab August 2018 sollen Krypto-Startups den vollen Zugriff auf klassische Bankdienstleistungen bekommen.
 
 

 
 
Heinz Tännle als der Finanzdirektor des Schweizer Kantons Zug äusserte auf der einen Seite zwar Verständnis für die Banken, jedoch möchte auch er der stark wachsenden Krypto-Branche nicht im Weg stehen. Tännle geht vielmehr davon aus, dass dieser Bereich nicht so stark von Geldwäsche bedroht ist wie andere Wirtschaftsbereiche. Vielmehr ist es nunmehr für die Schweiz wichtig, dass sich Krypto-Startups nicht andere Domizile ausserhalb der Schweiz suchen.