Weniger Umsatz wegen Schneemangel in den Bergregionen

Die Schweizer Bergbahnen ziehen eine schlechte Zwischenbilanz. Die erste Saisonhälfte trägt mit einem Umsatzrückgang von fast 13% gegenüber dem Vorjahr wegen dem schneearmen Dezember und zu mildem Januar zu Buche.

 

Aufgrund des frühlinghaften Wetters kam bei vielen Menschen die Lust auf Wintersport nicht so richtig auf. Viele der Skiregionen hatten jedoch dank dem Einsatz von Schneekanonen hervorragende Pistenverhältnisse, die aber wegen dem lauen Wetter zu wenig genutzt wurden. Besonders im Tessin verzeichneten die dortigen Bergbahnen einen Umsatzrückgang von mehr als 72%.

 

Der starke Franken und der Tourismus

 

Vor allem die Bündner Bahnen, die besonders stark auf Gäste aus dem Euroraum ausgerichtet sind, litten unter dem starken Franken und verzeichneten einen Besucherrückgang von 15,3% und einen Umsatzeinbruch von fast 19%.

 

Als einzige Region verzeichneten die Bahnen des Berner Oberlandes einen Besucheranstieg von 2.5%, der Umsatz ging jedoch auch um 4,3% zurück.

 

Rettet die zweite Saisonhälfte das Geschäft?

 

Die Schneefälle in den letzten Tagen sollen die Schneesportler auf die Pisten locken. Das timing ist gut, haben in vielen Regionen die Sportferien begonnen oder beginnen bald. Der Tourismusverband schrieb, dass die Hotels zurzeit erfreulich gut ausgebucht sind. Trotz der guten Aussichten für die 2. Saisonhälfte rechnen viele Seilbahnunternehmen nicht damit, dass die erste schlechte Hälfte und den damit verbundenen Umstzeinbruch noch wettgemacht werden können.

 

 

 

09.02.2016